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Einfamilienhaus in einer deutschen Wohnsiedlung

Kaufen oder mieten?

Wer hat nach 10, 20 oder 30 Jahren mehr Vermögen – der Käufer oder der Mieter, der die Differenz anlegt?
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vom Immobilienwert

Nach 30 Jahren gewinnt

Mieten

mit 636.962 € mehr Vermögen · Kaufen holt im Zeitraum nicht auf

Kaufen
828.969 €
Mieten und anlegenvorn
1.465.931 €
0 €500 Tsd. €1 Mio. €1,5 Mio. €0 J.4 J.8 J.12 J.16 J.20 J.24 J.28 J.
KaufenMieten und anlegen

Monatliche Kreditrate 1.848 € gegenüber 850 € Kaltmiete. Wer im Monat weniger zahlt, legt die Differenz an. Steuern auf Kapitalerträge und Wiederverkaufskosten sind nicht berücksichtigt.

Modellrechnung mit gleichbleibendem Zins auch nach der Zinsbindung, ohne Steuern, Förderung und Wiederverkaufskosten.

So vergleicht der Rechner

Beide Haushalte haben dasselbe Budget. Der Käufer zahlt Kreditrate und Instandhaltung, sein Vermögen ist der Wert der Immobilie abzüglich Restschuld. Der Mieter zahlt Miete und legt sein Eigenkapital an – und jeden Monat die Differenz, wenn die Kosten des Käufers höher sind. Sobald der Kredit abbezahlt ist, kehrt sich das um: Dann legt der Käufer die gesparte Miete an.

Die wichtigsten Stellschrauben

  • Kaufpreis im Verhältnis zur Miete: Je höher der Kaufpreisfaktor, desto eher lohnt sich Mieten.
  • Zins: Ein Prozentpunkt mehr verändert die Rate deutlich – rechnen Sie die Finanzierung separat durch.
  • Disziplin beim Sparen: Mieten zahlt sich nur aus, wenn die Differenz wirklich angelegt wird.

Wenn Sie sich für den Kauf entscheiden: Rechnen Sie die Kaufnebenkosten ein und schauen Sie sich Immobilien zum Kauf in Ihrer Region an.

Häufige Fragen

Ist Kaufen immer besser als Mieten?

Nein. Entscheidend sind Kaufpreis im Verhältnis zur Miete, Zinsniveau, Wertentwicklung und ob der Mieter die gesparte Differenz tatsächlich anlegt. Bei sehr hohen Kaufpreisfaktoren kann Mieten und Anlegen über viele Jahre vorn liegen.

Ab wann lohnt sich der Kauf?

Meist erst nach vielen Jahren, weil Kaufnebenkosten anfangs Vermögen kosten. Wer nur wenige Jahre bleiben will, fährt mit Mieten oft besser.

Welche Annahmen sind realistisch?

Langfristig sind Wertsteigerungen von 1 bis 3 Prozent pro Jahr und Instandhaltungskosten von rund 1 Prozent des Immobilienwerts übliche Planungsgrößen. Die Rendite einer breit gestreuten Geldanlage schwankt stark – rechnen Sie vorsichtig.

Was spricht neben dem Geld für den Kauf?

Sicherheit vor Eigenbedarfskündigung und Mieterhöhungen, Gestaltungsfreiheit und mietfreies Wohnen im Alter. Dafür sind Sie weniger flexibel.

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