Zum Inhalt springen
  • Inserieren und Suchen für 0 €

Kapitalanlage

Auch: Anlageimmobilie, Renditeimmobilie, Investmentimmobilie

Eine Immobilie als Kapitalanlage wird nicht selbst bewohnt, sondern gekauft, um Mieteinnahmen zu erzielen und langfristig Vermögen aufzubauen.

Viele Anleger schätzen Immobilien als Sachwert. Sie bieten laufende Mieteinnahmen und die Chance auf Wertsteigerung. Gleichzeitig sind sie wenig flexibel. Ein Verkauf dauert, und die Kaufnebenkosten sind hoch.

Typische Objekte

  • vermietete Eigentumswohnungen
  • Mehrfamilienhäuser
  • Wohn- und Geschäftshäuser
  • Gewerbeflächen oder Stellplätze

Wichtige Kennzahlen

  • Kaufpreisfaktor: Kaufpreis geteilt durch Jahresnettokaltmiete
  • Bruttomietrendite: Jahresnettokaltmiete im Verhältnis zum Kaufpreis
  • Nettomietrendite: berücksichtigt Nebenkosten des Kaufs und nicht umlagefähige Kosten
  • Cashflow: Mieteinnahmen abzüglich aller Kosten und der Kreditrate

Chancen und Risiken

Chancen sind regelmäßige Einnahmen, Inflationsschutz und Steuervorteile, etwa durch Abschreibungen. Risiken sind Mietausfälle, Leerstand, unerwartete Reparaturen und Änderungen im Mietrecht. Energetische Vorgaben können zusätzliche Investitionen erfordern.

Praxistipp: Kalkulieren Sie vorsichtig und planen Sie eine Reserve für Instandhaltung ein. Achten Sie besonders auf Lage und Zustand, denn beides lässt sich später kaum oder nur teuer ändern. Mit dem Mietrendite-Rechner prüfen Sie ein Angebot, mit dem Baufinanzierungsrechner die Finanzierung.

Verwandte Begriffe

  • Mietrendite

    Die Mietrendite zeigt, wie viel Prozent des Kaufpreises eine vermietete Immobilie jährlich an Miete einbringt. Man unterscheidet Brutto- und Nettomietrendite.

  • Kaufpreisfaktor

    Der Kaufpreisfaktor gibt an, wie viele Jahresnettokaltmieten der Kaufpreis einer Immobilie entspricht. Er dient als schnelle Kennzahl, um Renditeobjekte zu vergleichen.

  • Mehrfamilienhaus

    Ein Mehrfamilienhaus ist ein Wohngebäude mit mindestens drei Wohneinheiten. Es wird meist vermietet oder in Eigentumswohnungen aufgeteilt.

  • AfA

    AfA steht für Absetzung für Abnutzung. Vermieter können damit die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Gebäudes über viele Jahre steuerlich als Werbungskosten geltend machen.

Teilen